HNO-Praxis Dr.Vander

Tumorvorsorge und Tumornachsorge

Tumorvorsorge und Tumornachsorge

Tumorvorsorge
Die häufigste Tumorvorsorge im Hals- Nasen- Ohrenbereich betrifft die Raucher. Durch krebserregende Stoffe, die beim Rauchen von Zigaretten inhaliert werden, können sich Neubildungen im Bereich der Mundhöhle, der Schluckstrasse und des Kehlkopfes bilden. Diese Veränderungen spielen sich zunächst an der Oberfläche der Schleimhäute ab und sind zunächst relativ klein und nicht sofort bösartig, sondern durchlaufen Zwischenstadien. Sie sind meist nicht durch z.B. Röntgen oder Ultraschall nachweisbar.

Natürlich wäre es am besten, wenn Sie nicht rauchen würden, um so Ihr Risiko zu senken. Die zweitbeste Möglichkeit ist eine regelmäßige Vorsorge-Untersuchung, um eventuelle Veränderungen an den Schleimhäuten und im Bereich des Kehlkopfes frühzeitig zu erkennen und therapieren zu können.

Die Vorsorge-Untersuchung in unserer Praxis umfasst eine schonende Inspektion der Schleimhäute und der gesamten oberen Atem-und Schluckwege mit einer kleinen beweglichen Optik. Dies wird durch eine Oberflächensprühbetäubung der Schleimhäute zusätzlich erleichtert. Eine Ultraschalluntersuchung des Halses, insbesondere der Lymphknoten ergänzt die Untersuchung.








Tumornachsorge
Sind Sie an einem Tumor im Hals- Nasen- und Ohrenbereich operiert worden oder ist eine Bestrahlung (Radiatio) mit oder ohne Chemotherapie vorgenommen worden, sollten regelmäßige Krebs-Nachsorge-Untersuchungen über mindestens 5 Jahre vorgenommen werden. Anfänglich in 6-12 wöchigen Abständen. Diese sind - nach Absprache mit der Klinik in der Sie operiert worden sind - auch in unserer HNO-Praxis in kompetenter und individueller Weise möglich.
Die Betreuung im Anschluss an eine Tumoroperation beinhaltet neben der frühzeitigen Erkennung von erneuten Tumorrezidiven oder dem Auftreten von Zweittumoren in erster Linie die Einleitung weiterer Maßnahmen, um die Integration in das soziale und berufliche Umfeld wieder zu gewährleisten. Dies kann durch eine enge Kooperation mit sogenannten Logopäden (mit z.B. Stimm- und Schlucktraining) und mit Physiotherapeuten (Lymphdrainage) erzielt werden.
Ebenfalls ist hier eine enge Kooperation mit der Klinik, in der Sie operiert worden sind, mit dem Strahlentherapeuten und mit Ihrem Hausarzt erforderlich.
Die Nachsorge-Untersuchung beinhaltet eine endoskopische oder mikroskopische Inspektion der operierten Region, die durch eine Ultraschall-Untersuchungen des Halses ergänzt wird, um eine Streuung (Metastasierung) auszuschließen. Ebenfalls sollte regelmäßig in bestimmten Zeitabständen eine Röntgen Untersuchungen des Brustkorbes einschließlich der Lunge (Thorax) vorgenommen werden. Weitere Spezialuntersuchungen wie z.B. eine Kernspintomographie oder eine Computertomographie können ebenfalls erforderlich sein und sollten jedoch individuell besprochen werden.