HNO-Praxis Dr.Vander

Allergiediagnostik

prick

1. Allergie-Diagnostik
Mit dem Begriff Allergie werden bestimmte Krankheiten bezeichnet, bei denen eine Immunantwort des Organismus auf Umweltantigene zu einer Gewebeentzündung führt. Diese Entzündung kann sich an nahezu allen Organen abspielen.
Für den Hals-Nasen-Ohrenarzt hat der Heuschnupfen die größte Bedeutung. Die Beschwerden können sich als verstopfte Nase, wässrige bis trübe Nasensekretion und als Juck- und Niesreiz äußern. Weitere Beschwerden können sich als Rötung und Juckreiz der Augen (Konjunktivitis) und als Reizungen des Bronchialsystems (Husten bis hin zum allergischen Asthma) äußern.
Für den Heuschnupfen und das aalergische Asthma bronchiale kommen Pollen, Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen und Tierallergene (Haare, Schuppen, Federn, Speichel) in Betracht.
Allergische Beschwerden können nur zu bestimmten Jahreszeiten auftreten, man spricht dann von einer saisonalen Allergie. Dies ist zum Beispiel der Fall, bei Patienten, die auf Weide, Haselnuß und Erle allergisch sind, welche bereits von Januar bis März blühen, während Beschwerden bei Allergien gegenüber Gräserpollen vorwiegend ab Mai auftreten.
Von den saisonalen Allergien sind die ganzjährigen Allergien abzugrenzen, die am häufigsten durch Hausstaubmilben und Schimmelpilzsporen hervorgerufen werden.

Folgendes diagnostisches Stufenschema führen wir in unserer Praxis durch.

* Die ärztliche Befragung (Anamnese) kann bereits entscheidende Hinweise liefern
* Endoskopische Untersuchung der Nase und Inspektion der Schleimhäute und allgemeiner HNO-Status.
* Hauttest (Pricktest), bei der das vermutete Allergen durch eine kleine oberflächliche Ritzung am Unterarm in die Haut eingebracht wird.
* Serumdiagnostik (Bluttests, RAST und PRIST-Test)
* Intranasale Provokation: Eine lokale, auf die Nasenschleimhaut begrenzte, Allergie wird durch das Aufbringen des Allergens in die Nase
nachgewiesen, wenn hierdurch typische Symptome hervorgerufen werden.

2. Therapie:
Folgendes Therapiekonzept wird in unserer Praxis vorgenommen um eine maximale Beschwerdefreiheit für Sie zu erreichen
o Vermeidung des Allergens (Allergenkarenz). Wurde eine auslösende Ursache durch die Diagnostik gefunden, so sollte dieses Allergen, falls möglich, gemieden werden. Immer ist dies jedoch nicht möglich.
o Medikamentöse Therapie: Mit einer Reihe von gut verträglichen und nebenwirkungsarmen Medikamenten lassen sich die Beschwerden deutlich reduzieren
o Akupunktur: Damit lassen sich Heuschnupfenbeschwerden gut in den Griff bekommen.
o Hyposensibilisierung: Bei der Hyposensibilisierung wird eine Reduzierung der Symptome durch die wiederholte Zufuhr steigender Allergenkonzentrationen unter die Haut erzielt- ähnlich einer Impfung. Ebenfalls ist eine eine sublinguale Hyposensibilisierung möglich.