Akupunktur

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Akupunktur

Akupunktur, die Therapie mit den Nadeln, wurde vor circa 3000 Jahren in China entwickelt. Ihre älteste schriftliche Erwähnung findet sich bereits im zweiten Jahrhundert vor Christus. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verbreitete sich diese Behandlungsmethode in Europa. Heute wird sie oft ergänzend zur Schulmedizin angewandt.
Allerdings sollte die Akupunktur nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen und bei manchen Erkrankungen nicht die einzige Behandlungsmethode sein.

Bei der von uns vertretenen Akupunkturpraxis handelt sich um eine Art der Akupunkturanwendung, welche die heute wissenschaftlich nachweisbaren und reproduzierbaren Effekte einer allgemeinen Schmerzlinderung, Sedierung und Entzündungshemmung ohne mystische Konzepte von "Meridianen", "kreisenden Energien" oder "Organuhren" an den Patienten bringt.

Die chinesischen Beschreibungen der Organe entsprechen weniger festen anatomischen Einheiten, sondern sind eher Konzepte von Funktionskreisen, die organübergreifende Funktionszusammenhänge beschreiben – wie zum Beispiel das Immunsystem, das Schulmediziner auch nicht einem konkreten Organ zuschreiben würden.

Was genau bei einer Akupunktur im Körper abläuft, ist schulmedizinisch noch nicht vollständig geklärt. Neue Studien deuten darauf hin, dass der Nadelstich an bestimmten Stellen des Körpers im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslösen kann. Zu diesen Substanzen, umgangssprachlich oft als "Glückshormone" bezeichnet, gehören unter anderem Serotonin und Endorphine.